Projekt A

2022 – 2023

Pars ist eine Videoinstallation bestehend aus einem hölzernen strukturierten Wandbild, auf welchem ein Schachspiel projiziert wird. Blickwinkelabhängig ist entweder die Partie aus der weißen oder von der schwarzen Perspektive zu sehen.

pars

Aufbau

Podest

60 x 55 x 100 cm (60 x 55 x 40 cm + 60 x 55 x 60 cm)

Frage: Wo in der Uni aufbauen? – Atelier, wo Dartscheibe war. Kann auch im Keller zwischengelagert werden.

Projektion auf Projektionswand

Der erste Test mit der fertigen Projektionswand und den fertigen Videos. Das unbehandelte Holz wirkt, als ob es das Holz des Schachbrettes ist. Generell bin ich sehr zufrieden damit. Beim Betrachten steht man ca. 1-2 Meter entfernt. Die Höhe möchte ich auch in etwa so belassen, da ein richtiger Blickwinkel wichtig ist und es für den Betrachter möglich ist, sich kleiner aber nicht größer zu machen. Die Bildmitte wäre dann ca. auf einer Höhe von 147,5 cm. Höhe vom Bild zur Unterkante: 125 cm

Das Podest für den Beamer, den ich einbauen will, soll aus hellem Holz bestehen, da mir dieses dazu sehr gut gefallen würde.

Projektionswand

57 Dreikantleisten 1,4 cm, Rahmen 3 x 3 cm, Winkel

Video

Ich habe mich dafür entschieden, als Video ein Schachspiel zu filmen, so wie ich es auch von Anfang an für das Projekt im Kopf hatte.

Projektionswand neuer Plan

Da ich mich jetzt für unbehandeltes Holz entschieden habe, habe ich meinen Plan noch einmal überarbeitet. 57 Dreikantleisten 1,4 cm, Rahmen und Verstrebung ca. 3cm, Winkel

Holzleisten

Erster Test mit hölzernen Dreikantleisten. Ich habe mich dazu entschieden, die Leisten unbehandelt zu lassen, da mir das pure Holz sehr gut gefällt und ich die Maserung sehr gerne mag. Auch passt diese zum Video.

1. Besprechung - Anmerkungen

Aluleisten anstatt Holz – Es gäbe  passende Aluleisten, diese müssten jedoch noch lackiert werden. Es gibt auch weiße Kunststoffleisten. Jedoch ist bei beiden das Problem, dass sie L-förmig und daher quasi hohl und schwer zu befestigen sind. Grundsätzlich entscheide ich mich aber gegen diese, da ich das Holz alleine vom Gefühl viel lieber mag und es auch zum Schachvideo und zu meiner grundsätzlichen Idee für das Projekt besser passt.  

Hochskalieren – müsste man testen, aus welcher Entfernung es funktioniert bzw. ob es überhaupt funktioniert, da das Problem auftreten könnte, dass das Bild nur auf Augenhöhe richtig gut erkennbar ist. Für dieses Projekt, speziell im Zusammenhang mit dem Schachvideo, würde ich es bei dieser Größe belassen, da diese kleine “Welt”, finde ich, besser passt.

Projektionswand Plan

Hartfaserplatte 5 mm 45 x 114 cm, darauf 57 Dreikantleisten 1,4 cm, Rückseite 1 cm dicker Rahmen, zwei Zackenhaken, weiße Acrylfarbe

Projektion mit MadMapper

Damit das Bild/Video auch perspektivisch passt, habe ich es mit MadMapper, erstmal der Demo Version, angepasst. Mitbedacht werden muss, dass  ich es wieder mit dem Papier gemacht habe und die Ecken daher nicht perfekt sind bzw. an manchen Stellen das Papier mehr oder weniger gewölbt ist.

Große Fläche mit Beamer

Hier wollte ich schauen, ob auch auf diese Größe mit dem Beamer alles funktioniert und wo und wie ich den Beamer positionieren muss, so dass das gewünschte Ergebnis erreicht wird. Dafür habe ich zum Testen wieder das gefaltete Papier verwendet, mit der nicht bedruckten Seite und auf eine passende Höhe gegeben. (Bild ist nicht perspektivisch angepasst.)

+

  • Beamer so nah wie möglich an Wand, ca. 1m
  • Beamer auf Höhe ca. 1,30 m – 1,50 m – Sockel bauen, Beamer einbauen, soll nur vorne raussehen

-

  • Beamer nicht auf Boden – Farben werden verzerrt, kann nur Ausschnitt verwenden -nicht volle Auflösung

Prinzip auf größerer Fläche

Da das Prinzip im kleinen Format funktioniert hat, habe ich es nun im großen Format getestet, wieder mit einem bedruckten, gefalteten Papier. Dieses ist ca. 42 cm x 150 cm. Für das Endprodukt habe ich eine Größe von ca. 45 cm x 114 cm im Sinn. Diese ergibt sich dadurch, dass ich das Video in 16:9 machen will und es nicht zu groß sein soll, da ja, um beide Videos zu sehen bzw. zwischen diesen zu wechseln, von der einen Seite zur anderen gegangen werden muss und daher die Länge nicht zu lang sein sollte.

+

  • Größe funktioniert

-

  • Nur auf der gleichen Höhe wie die Augen passt das Bild perfekt zusammen. Darunter und darüber nicht ganz perfekt. Da das Bild aber trotzdem gut erkennbar ist – kein Problem, aber nicht größer werden.

Kleine oder große Katheten

Test mit einem bedruckten, gefalteten Papier, ob kleine oder große Flächen besser funktionieren. Große 5 cm, Kleine 1,4 cm (da es Dreikantleisten gibt mit dieser Kantenlänge – Möglichkeit der Umsetzung)

+

  • 1,4 cm angenehmer zum Ansehen

-

  • 5 cm gefühlt zu viel Abstand zwischen den Ebenen

Ein Beamer

Umstieg auf einen Beamer, der von vorne projiziert und ich habe es wieder mit einem gefalteten Papier getestet (1 cm). (Video ist nicht perspektivisch angepasst.)

+

  • verblasst nicht mehr

Erste Idee und Versuch

Meine Idee ist, eine Projektionsfläche zu bauen, auf die ein Beamer von vorne projiziert. Wenn man von rechts blickt, soll ein anderes Video zu sehen sein als von links. Also eine Fläche, aber abhängig vom Blickwinkel sieht man etwas anderes.

Die Grundidee ist es, eine Wand zu haben, aber zwei Ansichten. Ich habe mich dafür sowohl mit den “klassischen” Wackelbildern befasst als auch mit den Selbstgebastelten, für deren Prinzip ich mich dann auch entschieden habe, da mir hier auch die haptische Komponente gefällt, welche diese Trennung der beiden Seiten unterstützt. Dies wollte ich so umsetzen, in dem ein Beamer von links und einer von rechts projiziert. Zum Testen habe ich dies ausprobiert mit einem gefalteten Papier. (Mitbedacht werden muss, dass ich das Video nicht perspektivisch angepasst habe.)

+

  • Faltung/Dreiecke 90 Grad

-

  • Bild verblasst nach hinten
  • Teilweise überlagern sich die Bilder
  • nicht alle Bereiche werden erreicht
  • zwei Beamer nicht die Lösung